Rundstreckenrennen / Interserie

1967     F                                #201

Opel Rekord 1900

"Schwarze Witwe"

Entwicklungsfahrzeug

Best of Show Models BOS43735

Rückkehr auf die Motorsportbühne

Trotz einer Vorgabe der Konzernspitze von GM, nicht im Rennsport aktiv zu sein, konzipierte der Opel-Designer Anatole Lapine in den 1960er Jahren auf Basis des Rekord C den ersten Opel-Rennwagen nach dem 2. Weltkrieg. Neben Erich Bitter steuerte der spätere Formel 1 Weltmeister Niki Lauda den Pech schwarzen Boliden in diversen Rennen. Wegen der Farbe und des enormen Leistungspotentials seines 180 PS starken 1,9 Liter Vierzylinder-Motors wurde der Wagen in Anlehnung an die gefährliche Spinne "Schwarze Witwe" genannt.

Rennfahrer Erich Bitter

Mit 21 Jahren wurde Erich Bitter 1954 der jüngste deutsche Radsportprofi. Als er seine Karriere auf zwei Rädern 1958 beendete, wechselte der gebürtige Schwelmer 1959 in den Automobilrennsport. Zunächst als Privatfahrer mit Autos von Abarth unterwegs, engagierte ihn der italienische Hersteller als Werksfahrer. 1967 wurde Erich Bitter Deutscher Sportwagenmeister. Im Jahr darauf begeisterte er am Steuer der "Schwarzen Witwe". Nach einem Unfall beim 1000 km Rennen auf Nürburgring, beendete er 1969 seine Fahrerkarriere.

1968     F                                #201

Opel Rekord 1900

"Schwarze Witwe"

Erich Bitter (D)

2. AVD Rundstreckenrennen Zolder

Minichamps 437684601  /  300 pcs.

1968     F                                #610

Opel Rekord 1900

"Schwarze Witwe"

Erich Bitter (D)

Saisonfinale Hockenheim

Minichamps 437684610  /  300 pcs.

1969     F                                    #41

Opel Rekord 1900

"Schwarze Witwe"

Niki Lauda (A)

Flugplatzrennen Tulln-Langenlebarn

Minichamps 437694641  /  400 pcs.

Absolute Scheißkiste

1969 wurde die "Schwarze Witwe" von dem österreichischen Rennstallbesitzer Kurt Bergmann eingesetzt. Gesucht wurde ein junger talentierter Fahrer. Gefunden wurde der damals zwanzigjährige Niki Lauda, der den Opel Rekord auf der legendären Flughafenstrecke in Tulln-Langenlebarn pilotierte. Als der dreimalige Formel 1 Weltmeister Lauda viele Jahre nach seiner Fahrerkarriere auf die Fahrten in der "Schwarzen Witwe" angesprochen wurde, konstatierte der Österreicher: "Das war mit Abstand das schlechteste Auto, das ich je gefahren bin. Eine absolute Scheißkiste."

1971     FFF                               #42

Opel GT 1900

Team Steinmetz

Gerhard Schüler (D)

Nürburgring GP  /  Klasse Gruppe 4

NEO 43589

Erst Rennen fahren, dann tanzen

Der in den 1960er Jahren auf Alfa Romeo fahrende Gerhard Schüler feierte seinen ersten Rennsieg 1969 auf einem Porsche 906 in Hockenheim. 1971 ging er ins Team Steinmetz, für das er mit einem Commodore in der Tourenwagen Europameisterschaft antrat. Bei Sportwagen- und GT-Rennen sowie der Deutschen Rundstrecken Meisterschaft fuhr Schüler den schwarzen Opel GT mit Flammendesign (siehe Modell). Ab 1974 baute er ein großes Gastronomie-Unternehmen auf. Zu seinen bekanntesten Diskotheken gehörte das Dorian Gray am Flughafen Frankfurt (1978 bis 2000).

1973     F                                    #10

Opel Commodore B "Jumbo"

Team Steinmetz

Klaus Steinmetz (D)

Das Akademische Hockenheimring

NEO 46121

1974     F                                #101

Opel Commodore B "Jumbo"

Team Steinmetz

Peter Hoffmann (D)

Interserie 300 km Nürburgring

NEO 46120

Breiter größer gelb

Gegründet 1970, platzierte der Opel Tuner Steinmetz Automobiltechnik GmbH, 1973 einen brachialen Rennsport-Umbau eines Commodore B in der Motorsportwelt. Der gelbe Silhouette-Rennwagen mit stark verbreiterten Kotflügeln sowie monströsem Front- und Heckspoiler war mit einem Small-Block-Chevy-Motor ausgestattet. Mit über 500 PS erreichte der "Jumbo" getaufte Wagen in der Spitze mehr als 300 km/h. Leider fehlte es an geeigneten Rennserien, sodass es kaum Renneinsätze gab. Im Herbst 1974 ging die Fa. Steinmetz Konkurs und der "Jumbo" ging verschollen.

24h Nürburgring

1999                                        #100

Opel Calibra V6

Opel Team Holzer

Volker Strycek (D)

Manuel Reuter (D)

Class A4  /  Retired after 19 laps

Minichamps 430994300

2003                                               #5

Opel Astra V8 Coupé

Opel Team Phoenix

Manuel Reuter (D)

Timo Scheider (D)

Marcel Tiemann (D)

Volker Strycek (D)

Class E1  /  Overall winner

Schuco 4881  /  800 pcs.

2003                                               #6

Opel Astra V8 Coupé

Opel Team Phoenix

Peter Dumbreck (GB)

Christian Menzel (D)

Volker Strycek (D)

Jeroen Bleekemolen (NL)

Class E1  /  Retired after 33 laps

Schuco 4882  /  800 pcs.

2003                                               #5

Opel Astra V8 Coupé

Opel Team Phoenix

Manuel Reuter (D)

Timo Scheider (D)

Marcel Tiemann (D)

Volker Strycek (D)

Class E1  /  Overall winner

Schuco  /  No. 340 of 1.000 pcs.

Historischer Sieg für Opel

Bei der 31. Auflage des 24h-Rennens auf dem Nürburgring fuhr am 01.06.2003 zum ersten und bisher einzigen Mal ein Opel als erstes Fahrzeug über die Ziellinie. Den Sieg nach 143 Runden und 3710,421 km holte das Opel Team Phoenix mit einem modifizierten DTM-Astra und verwies die Konkurrenz von Audi (Abt Sportsline) und Porsche (Manthey Racing) auf die Plätze. Die beiden Schnitzer BMW vergaben alle Siegchancen noch vor dem Start. Um die Ölleitungen vor Überhitzung zu schützen, kühlte man diese mit Trockeneis. In der Einführungsrunde bei langsamer Fahrt froren die Leitungen ein. Eine Titelverteidigung gelang dem Siegerteam von 2003 nicht. 2004 musste sich das OPC Team Phoenix mit Rang 10 begnügen.

2003                                           #94

Opel Manta B 400

Team Hainbach Opel

Frank Klaas (D)

Bernd Ostermann (D)

Hans Demant (D)

Alain Uyttenhoven (B)

Class A4  /  Position A4  7.  /  Overall  104.

Spark MAB010  /  No. 235 of 250 pcs.

Legendäres Motorsport-Festival

Das 24h-Rennen auf dem Nürburgring fand erstmals 1970 statt. Es siegten Hans-Joachim Stuck und Clemens Schickentanz auf BMW. Gefahren wird auf der Grand-Prix-Strecke und Nordschleife. Durch die Kurslänge von 25,378 km ist Platz für viele Fahrzeuge, so dass bereits über 200 Rennwagen starteten. Den Namen "Grüne Hölle" erhielt die Strecke von dem dreifachen Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart. Mit bis zu 200.000 Besuchern zählt das 24h-Rennen zu den größten Motorsport-Events der Welt und wird zeitweise in bis zu 150 Länder übertragen. Die erfolgreichsten Fahrer sind Timo Bernhard, Pedro Lamy und Marcel Tiemann mit je fünf Gesamtsiegen. 1996 gewann mit Sabine Reck erstmals eine Frau ein 24h-Rennen.

2004                                               #1

Opel Astra V8 Coupé

OPC Team Phoenix

Manuel Reuter (D)

Timo Scheider (D)

Volker Strycek (D)

Marcel Tiemann (D)

Class E1  /  Position E1  5.  /  Overall  10.

Schuco 4879  /  888 pcs.

2009                                        #120

Opel Manta B

Kissling Motorsport

Olaf Beckmann (D)

Volker Strycek (D)

Peter Hass (D)

Ralf Schall (D)

Class SP3  /  Retired after 15 laps

Minichamps 437094120  /  1.500 pcs.

2010                                        #141

Opel Astra OPC

Opel OPC Race Camp

Rene Hiddel (D)

Sebastian Amossé (D)

Thierry Kilchenmann (CH)

Dennis Rieger (D)

Class SP3T  /  Position SP3T  3.  /  Overall  22.

Minichamps 437104141  /  1.010 pcs.

2010                                        #142

Opel Astra OPC

Opel OPC Race Camp

Hendrik Scharf (D)

Jean-Marie Rathje (D)

Arne Hoffmeister (D)

Roger Büeler (CH)

Class SP3T  /  Position SP3T  2.  /  Overall  19.

Minichamps 437104142  /  1.010 pcs.

2010                                        #160

Opel Manta B

Kissling Motorsport

Olaf Beckmann (D)

Volker Strycek (D)

Peter Hass (D)

Bernhard Schmittner (D)

Class SP3  /  Retired after 5 laps

Minichamps 437104160  /  1.010 pcs.

Rennfahrer gesucht

Für das 24h-Rennen 2008 stellte Opel acht Fahrerplätze auf zwei Rennwagen bereit, um welche die Teilnehmer der TV-Sendung "Race Camp" kämpften. Die zweite Casting-Show folgte zwei Jahre später. Aus 22.500 Bewerbern wählte man 750 aus, die sich in zahlreichen Tests den Instruktoren Manuel Reuter und Joachim Winkelhock sowie den Ausscheidungswettkämpfen stellten. Der TV Sender Sport 1 begleitete das Casting mit einem festen Sendeplatz im Programm. Die Gewinner wurden in fünfzehn Monaten zu Rennfahrern ausgebildet und starteten 2010 beim 24h Rennen auf zwei OPC Astras (siehe Modelle). Die Amateure fuhren mit Gesamtrang 19 (#142) und 22 (#141) top Ergebnisse ein. In der Klassenwertung SP3T belegte man damit die Plätze 2 und 3.

2013                                        #140

Opel Manta B

Kissling Motorsport

Olaf Beckmann (D)

Volker Strycek (D)

Peter Hass (D)

Jürgen Schulten (D)

Class SP3T  /  Pos. SP3T  14.  /  Overall  100.

Minichamps 437134140  /  513 pcs.

Result 2013

1.

Black Falcon / Mercedes SLS AMG GT3 / #9

Schneider / Thiim / Bleekemolen / Edwards

2.

Sports Trophy Marc VDS  /  BMW Z4  /  #25

Buurman / Martin / Piccini / Göransson

3.

Rowe Racing / Merced. SLS AMG GT3 / #22

Graf / Jäger / Seyffarth / Bastian

4.

Rowe Racing / Merced. SLS AMG GT3 / #23

Arnold / Roloff / Jäger / Seyffarth

5.

G-Drive Racing Phoenix / Audi R8 LMS / #1

Stippler / Rockenfeller / Fässler / Winkelhock

6.

BMW Team Schubert  /  BMW Z4 GT3  /  #20

Adorf / Hürtgen / Klingmann / Tomczyk

7.

Manthey Racing  /  Porsche 997 GT3  /  #18

Lieb / Dumas / Luhr / Bernhard

24h Spa-Francorchamps

Rennen mit Tradition
Ein Jahr nach dem ersten 24h-Rennen in Le Mans organisierte der Königliche Automobil Club Belgien 1924 das Auftakt-Rennen der 24h von Spa-Francorchamps. Der Kurs führte damals 14,863 km über öffentliche Straßen zwischen Francorchamps, Malmedy und Stavelot. 1979 wurde die Strecke auf 6,976 km verkürzt. Die Veranstaltung war Teil verschiedener Rennserien, wie z. B. der Tourenwagen Europameisterschaft oder der FIA GT Meisterschaft, wurde aber auch als Einzel-Event ausgetragen. Einen Sieg von Opel gab es nie. Den ersten Klassensieg eines reinen Frauenteams gab es 2022.

1970                                             #8

Teddy Pilette  (B)

Taf Gosselin  (B)

Commodore GS/E  -  Steinmetz Tuning

Klasse Div. 3/Gr. 2  /  Ausfall

Minichamps 400704608  -  252 pcs.

1970      FFFFFFFFFFFFFFF    #9

Jean-Louis Haxhe  (B)

Philippe Toussaint  (B)

Commodore GS/E  -  Steinmetz Tuning

Klasse Div. 3/Gr. 2  /  Ausfall

Minichamps 400704609  -  252 pcs.

1970                                          #10

Willi Kauhsen  (D)

Dieter Fröhlich  (D)

Commodore GS/E  -  Steinmetz Tuning

Klasse Div. 3/Gr. 2  /  Disqualifikation

Minichamps 400704610  -  2.064 pcs.

1970                                             #11

Leopold von Bayern  (D)

Boo Johansson  (S)

Commodore GS/E  -  Steinmetz Tuning

Klasse Div. 3/Gr. 2  /  Ausfall

Minichamps 400704611  -  252 pcs.

Klassement 1970
1. Kelleners / Huber (BMW) 302
2. Pinto / Berger (Alfa Romeo) 301
3. Zeccoli / Facetti (Alfa Romeo) 297
4. Bourgoignie / Demoulin (Alfa) 295
5. Enever / Hine (Mazda) 288
6. Derom / Moorkens (BMW) 283
7. Xhenceval / Mathay (BMW) 280
8. Massonieri / Garant (BMW) 277
9. Wauters / Polak (Opel) 275
10. Van Stalle / Goossens (Opel) 274
11. Koob / Herzog (BMW) 274

1973                                           #31

Jan Hingst  (B)

Jim Vermeulen  (NL)

Fred Frankenhout  (NL)

Commodore GS/E  -  Marlboro Racing Team

Klasse Div. 2  /  Platzierung 6.  /  Gesamt 6.

Schuco 450277501  -  500 pcs.

1973                                           #32

René Tricot  (B)

Jean-Louis Haxhe  (NL)

F

Commodore GS/E  -  Marabout Racing Team

Klasse Div. 2  /  Platzierung 3.  /  Gesamt 3.

Schuco 2778  -  2.000 pcs.

1973                                           #79

Loek Vermeulen  (NL)

Alois Matthijssen  (NL)

F

Manta A 1.9 SR  -  Dutch Marlboro Racing

Klasse Div. 1  /  Platzierung 4.  /  Gesamt 14.

Schuco 450344500  -  500 pcs.

Klassement 1973
1. Quester / Hezemans (BMW) 313
2. Mass / Fitzpatrick (Ford) 298
3. Tricot / Haxhe (Opel) 290
4. Pedro / Laurent (BMW) 286
5. Wauters / Polak (Opel) 286
6. Hingst / Vermeu. / Franken. (Opel) 279
7. Beckers / Neve / Vermeul. (Opel) 275
8. Goldstein / de Wael (Ford) 274
9. Andersson / Kottulinsky (Toyota) 274
10. Imbert / Byttebier (Alfa Romeo) 273
11. Crabtree / Bunc. / Sang. (Chevro.) 269
Fassungslosigkeit und Trauer
Beim 24h-Rennen 1973 ließen drei Fahrer ihr Leben. Der mit einem BMW CSL vom Team Alpina in Führung liegende Hans- Peter Joisten drehte sich nach einer Überrundung ausgangs der Malmedy-Kurve und kam quer auf der Strecke zum Stehen. Alfa-Pilot Roger Dubos bremste zwar noch, krachte jedoch in die Fahrerseite des BMW. Beide waren sofort tot. Im weiteren Verlauf des Rennens verlor der Italiener Massimo Larini die Kontrolle über seinen Alfa Romeo 2000 GTAm und flog über die Leitplanke in die Bäume. Auch er starb. Zwei Jahre später verunfallte Opel-Pilot Wim Boshuis in seinem Commodore ebenfalls tödlich.

1991                                           #30

Michel Delcourt  (B)

Wolfgang Haugg  (D)

Graham Moore  (A)

Omega 3000 24V  -  Team EMO Sport

Klasse Procar Div. 3  /  Ausfall

Minichamps 14030

Bathurst 1000

1997                                              #5

Vauxhall Vectra

Vauxhall Sport

Peter Brock (AUS)

Derek Warwick (GB)

Position 6th

Onyx XT085

1997                                              #7

Vauxhall Vectra

Vauxhall Sport

James Kaye (GB)

John Cleland (GB)

Retired

Onyx XT086

1998                                            #80

Holden Vectra

Team Vectra 888 Race Engine.

Greg Murphy (AUS)

Russell Ingall (AUS)

Retired

Onyx XTC99014  /  No. 1.580 of 2.000 pcs.

Veedol Langstreckenpokal /

VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring

1999                                        #288

Opel Calibra V6

Team OPC

Volker Strycek (D)

DMV 4-Stunden Rennen 10.04.1999

Minichamps 430994188

Racing auf der Nordschleife

Seit dem Auftakt 1977 wird in einem Langstrecken-Format auf der Nürburgring Nordschleife um Punkte und Titel gekämpft. Bis 2000 hieß die Veranstaltung für den Breitensport Veedol Langstreckenpokal und bis 2019 VLN Langstreckenmeisterschaft. Seit 2020 finden die ausschließlich in der "Grünen Hölle" gefahrenen Rennen unter der Marke Nürburgring Langstrecken-Serie (NLS) statt. Die Rennen auf dem 24,358 km langen Kurs gehen über eine Distanz von vier bis sechs Stunden. Organisiert wird die Serie von einer Veranstaltergemeinschaft mehrerer Automobil- und Motorsportclubs.

Champions auf Opel
1983 Karl-Heinz Schäfer (Kadett)
1990 H. Fritzsche / J. Fritzsche (Kadett)
1991 H. Fritzsche / J. Fritzsche (Kadett)
1993 H. Fritzsche / Senge (Astra)
1996 Adorf / Winkelhock (Astra)
1997 Adorf / Bermes (Astra)
2001 Thaler / Remmen (Astra)
2003 H. Fritzsche / J. Fritzsche (Corsa)
2007 Fritzsche / Fritzsche / Wolf (Astra)
Tests für das 24h-Rennen

Am 27.07.2002 testete Opel erstmals das DTM Astra V8 Coupé für den Einsatz beim 24h-Rennen 2003 auf dem Nürburgring. Volker Strycek steuerte den Boliden im Vitaphone-Look beim VLN Grenzlandrennen vier Runden über die Nordschleife. Ein weiterer Test erfolgte am 26.10.2002 zum Finale der VLN Saison, bei dem Volker Strycek mit Rang 4 knapp das Podium verpasste. Die perfekte Vorbereitung für den Triumph beim 24h-Rennen 2003 durch die Grüne Hölle. Schuco produzierte zu den Tests die Modelle der Rennwagen mit der Startnummer 103 (siehe Modelle).

2002                                        #103

Opel Astra V8 Coupé

Opel Team Holzer

Volker Strycek (D)

RCM-DMV Grenzlandrennen 27.07.2002

Schuco 4883  /  1.000 pcs.

2002                                        #103

Opel Astra V8 Coupé

Opel Team Phoenix

Volker Strycek (D)

DMV Münsterlandpokal 26.10.2002

Schuco 4880

2004                                       #678

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Class E1

Schuco 4894  /  888 pcs.

2006                                       #390

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Volker Strycek (D)

Class E1-XP

Schuco  /  500 pcs.

2007                                       #440

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Volker Strycek (D)

Class E1-XP

Schuco  /  500 pcs.

2008                                       #500

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Volker Strycek (D)

Class E1-XP

Schuco 50489403  /  500 pcs.

Vater und Sohn Schall

Andreas Schall fuhr sein erstes Rennen 1967 bei der Rallye Ulm. In den 1970ern startete er u. a. in der Deutschen Rennsport Meisterschaft und wurde 1988 auf einem Ford Escort VLN-Vizemeister. In seiner Karriere fuhr Andreas 350 Rennen auf der Nordschleife. Ab 1990 ging er gemeinsam mit Sohn Ralf in der VLN an den Start. Zur Saison 2004 stieg das Duo von einem DTM Mercedes 190 Evo II auf das DTM Opel Astra V8 Coupé um. Vater und Sohn fuhren mit Unterstützung von Volker Strycek bis 2010 Opel. Die ewige VLN-Bestenliste der Klassensiege führt Volker Strycek mit 135 ersten Plätzen an. Ralf Schall liegt mit 106 Siegen auf Rang 4, vor Vater Andreas, der mit 98 Erfolgen Platz 5 belegt (Stand 2026).

2009                                       #744

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Volker Strycek (D)

Class E1-XP

CK MS Desgin (Schuco)  /  No. 11 of 99 pcs.

2010                                           #46

Opel Manta B

Kissling Motorsport

Olaf Beckmann (D)

Peter Hass (D)

Bernhard Schmittner (D)

Class H1

Minichamps 437104046  /  1.010 pcs.

2010                                       #737

Opel Astra V8 Coupé

Team Schall

Ralf Schall (D)

Andreas Schall (D)

Volker Strycek (D)

Class E1-XP

Schuco 450489404  /  500 pcs.

Opel Astra OPC Cup in der VLN

Im Rahmen der VLN wurde ab 2013 der Opel Markenpokal "Astra OPC Cup" ausgefahren, in dem die Rennfahrer der einheitlichen Kundenfahrzeuge in einer separaten Meisterschaftswertung um Siege kämpften. Punkte wurden für Platzierungen von Rang 1 (30 Punkte) bis 20 (1 Punkt) vergeben. Ebenso wurden die schnellste Trainings- und Rennrunde mit je einem Zähler belohnt. Die 1280 kg schwere Cupversion des Astra OPC verfügt über ein Sechsganggetriebe und wird von einem 2 Liter 16V Vierzylinder-Turbomotor mit 320 PS (235 KW) beschleunigt. Entwicklung und Aufbau der Rennwagen mit verstellbarem Billstein Performance-Fahrwerk erfolgten mit Kissling Motorsport.